Ferien in Griechenland

 

Neues aus Griechenland

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Athen 15.Juli 2008
Ein starkes Seebeben hat das östliche Mittelmeer erschüttert. Des Epizentrum lag südlich der griechischen Insel Rhodos, 60 Kilometern unter dem Meeresboden. Tausende Touristen und Einwohner liefen nach Berichten lokaler Medien auf die Strassen.

Nach Behördenangaben starb infolge des Bebens eine Frau. Die 56-Jährige sei in ihrem Haus im Dorf Archangelos die Treppen heruntergestürzt. Fernsehberichten zufolge hielt sie zum Zeitpunkt des Unglücks ihre zweijährige Enkelin in den Armen. Das Mädchen sei aber unverletzt geblieben.

Das Beben der Stärke 6,3 ereignete sich am Morgen um 6.26 Uhr (5.26 Uhr MESZ). Sein Epizentrum lag etwa 450 Kilometer südöstlich von Athen vor der Südküste von Rhodos. Die Erschütterungen waren auch entlang der türkischen Ägäisküste, auf der Insel Kreta, auf Zypern und auf dem griechischen Festland zu spüren. Eine Flutwelle wurde nicht registriert.

Die Behörden gaben schnell nach dem Erdstoss Entwarnung. "Ich glaube nicht, dass es noch Nachbeben geben wird", sagte der Vize-Bürgermeister der Stadt Rhodos, Yiannis Yiannakidis. "Die Menschen gehen schon wieder normal zur Arbeit." "Die Panik ist in diesen Fällen gefährlicher als das Beben selbst", sagte ein Seismologe im Radio.

Unter dem Meeresboden südlich der Ägäis verläuft ein tiefer Graben. Dort stossen die afrikanische und die europäische Platte aufeinander. Dabei entstehen jährlich hunderte Erdbeben.

Das war das dritte starke Beben, das seit Juni Teile Griechenlands erschütterte. Am 8. und 12. Juni hatte es zwei Erdbeben der Stärke 6,5 und 5,5 auf der Halbinsel Peloponnes und der Insel Kreta gegeben.

Auf dem Peloponnes kamen am 8. Juni zwei Menschen ums Leben. 216 Menschen wurden verletzt. Mehr als 1800 Häuser stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. 1999 starben bei einem schweren Beben nordwestlich von Athen 143 Menschen.

Auf dem Peloponnes kamen am 8. Juni zwei Menschen ums Leben. 216 Menschen wurden verletzt. Mehr als 1800 Häuser stürzten ein oder wurden schwer beschädigt.

sda

 

 

Schweres Erdbeben auf der Peloponnes fordert zwei Menschenleben – Premier Karamanlis bricht Besuch in Österreich ab

Griechenland/Athen 9.Juni 2008

 

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 ereignete sich gestern auf der Peloponnes in der Nähe von Patras. Es forderte zwei Menschenleben, mindestens 150 Personen wurden verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 55jährigen Mann, der von einem einstürzenden Dach erschlagen wurde, sowie um eine 80jährige Frau, die leicht verletzt wurde, im Krankenhaus aber schließlich an Herzversagen starb.
Alle Schulen in der Präfekturen Elias und Achaia  bleiben heute geschlossen ebenso wie die Universität in Patras. Untersucht wird, ob die Gebäude gefahrlos betreten werden können.
Tausende Menschen verbrachten die Nacht im Freien. Mehr als 15 Dörfer haben schwere Schäden erlitten. Betroffen sind hunderte Gebäude, darunter auch Schulen, die Stadt Patras sowie das auf dem Festland gelegene Agrinio. Die Regierung hat

für die Erdbebengeschädigten eine Soforthilfe von 3.000 Euro zugesagt.
Auch die lokale Zugverbindung auf der westlichen Peloponnes ist außer Betrieb, da sich durch das Beben die Gleise verzogen haben.
Die Bevölkerung in Elias und Achaia ist auch über die Nachbeben besorgt. Bisher wurden mehr als 15 davon registriert, die eine Stärke zwischen 3,5 und 4,6 der Richterskala erreichten.
Auf Grund des Erdbebens brach Premier Kostas Karamanlis vorzeitig seinen Besuch in Österreich ab. Bereits heute Nachmittag um 17.30 wird sich Karamanlis in einer Sondersitzung mit seinem Regierungskabinett über Maßnahmen zur Linderung der Folgen des Bebens für die Betroffenen beraten. Ursprünglich wollte der Premier morgen in Salzburg das Spiel der griechischen Nationalmannschaft gegen Schweden life verfolgen.
Vor seiner Rückreise nach Athen hatte Karamanlis in Wien heute Morgen noch eine Begegnung mit Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.Im Mittelpunkt der Gespräche standen mögliche Maßnahmen gegen die zu beobachtende Teuerung.

Die beiden Politiker waren sich einig, dass dieses Problem zentral im Rahmen der Europäischen Union gelöst werden muss. (Griechenland Zeitung / eh)

Tagesthema der Griechenland Zeitung (09.06.2008)

 

 

8.Juni 2008

 

Ägäis

Griechenland soll Flüchtlinge vor türkischer Küste ausgesetzt haben.
Schwere Vorwürfe gegen die griechische Küstenwache: Türkische Behörden

beschuldigen sie, Flüchtlinge aus Mauretanien in der Ägäis zunächst

festgenommen und dann vor einer türkischen Insel im Meer ausgesetzt

zu haben.


Istanbul - Die 13 Flüchtlinge seien in den Gewässern vor der Ägäis-Stadt

Ayvalik aufgegriffen worden, berichteten mehrere Zeitungen unter Berufung

auf die türkische Küstenwache. Von den griechischen Behörden lag zunächst

keine Stellungnahme vor. Vor zwei Jahren hatte die Türkei ähnliche Vorwürfe

gegen Griechenland erhoben. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl

warf Griechenland vor wenigen Monaten ebenfalls vor, abgefangene

Flüchtlinge auf unbewohnten Ägäis-Inseln ausgesetzt zu haben.

Zu dem neuen Fall erklärte die türkische Küstenwache, die Flüchtlinge seien

nach eigenen Aussagen auf der nahen griechischen Insel Lesbos von

griechischen Behörden entdeckt und anschließend in türkische Gewässer gebracht worden. Vor einer türkischen Insel bei Ayvalik seien die Menschen dann im

Meer ausgesetzt worden.

Ein Fischer habe ausgesagt, dass die Flüchtlinge von der griechischen Küstenwache

in Schlauchboote gesetzt worden seien.

Die Türkei ist eines der Haupttransitländer für Flüchtlinge aus Afrika, dem Nahen

Osten und Asien, die nach Europa wollen. Jedes Jahr versuchen Tausende

Menschen, vom türkischen Festland zu einer der nahe gelegenen griechischen Inseln

und damit auf EU-Gebiet zu gelangen. Viele bezahlen die gefährliche Reise in häufig

nicht seetüchtigen Booten mit ihrem Leben. Erst im Dezember waren mehrere

Dutzend Flüchtlinge auf dem Weg von der Türkei nach Griechenland in der Ägäis ertrunken.

asc/AFP

Quelle: www.spiegel.de

Der Kommentar: ich billige eine solche Tat nicht, sollte sie wirklich geschehen sein. Verstehen könnte ich sie aber, denn, was Spiegel und Pro Asyl verschwieg, auf

türkischer Seite ist seit Jahren eine ganze Schlepperindustrie entstanden, die den

armen Flüchtlingen das letzte Hemd nehmen, um sie nach Griechenland zu schleusen.

Griechenland ist momentan das Land mit der größten Ausländerrate in ganz Europa!
Als ich Anfang der 80er Jahre an der griechisch - türkischen Grenze stationiert war,

wurden Flüchtlinge, gegen teure Bezahlung natürlich, über den Fluss Evros

geschmuggelt und an der griechischen Seite ausgeladen, wissentlich dass die Grenze

mit Minenfeldern vollgespickt war!
Vangelis

 

 

 

21.April 2008

 

Hitze und Sahara-Staub in Griechenland

 

Athen (dpa) - Hitzewelle in Griechenland: Für die Jahreszeit ungewöhnliche Temperaturen um die 30 Grad Celsius und dichter Staub aus der Sahara machen den Menschen in Südosteuropa zu schaffen. Starke Südwestwinde haben riesige Wolken feinen Sandes aus Afrika über dem Land verteilt. Auf der Mittelmeerinsel Kreta brachen 15 Busch- und Waldbrände aus. Sie konnten Medienberichten zufolge unter Kontrolle gebracht werden.

 

 

 

17. Februar 2008

 

Schnee auf der Akropolis

Wintereinbruch in Griechenland

Ganz Griechenland ist in der Nacht auf Sonntag von einer Kältewelle mit

starkem Schneefall, stürmischen Winden und eisigen Temperaturen erfasst

worden.

 

Athen -Selbst auf der Akropolis liegt eine dünne Schneedecke, wie Augenzeugen sagten. Die Thermometer zeigten in Athen Werte um 0 Grad Celsius an.

Das Winterwetter beeinträchtigte den Verkehr: Weil die Geleise vereist waren, musste der Strassenbahnverkehr im Norden von Athen eingestellt werden.

 

Mehr als 70 Dörfer in Mittel- und Nordgriechenland waren am Sonntag von der

Aussenwelt abgeschnitten, teilte der Zivilschutz mit. Zudem mussten wegen stürmischer Winde der Stärke 10 alle Fährverbindungen eingestellt werden.

 

(Quelle sda)

 

 

 

Begräbnis mit allen Ehren für Erzbischof Christodoulos

 

 

Griechenland/Athen.

Beerdigt wird am heutigen Donnerstag der am Montag verstorbene Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Christodoulos.
Die Beerdigungszeremonie begann heute morgen um 10.00 Uhr in der Athener Mitropolis-Kirche, wo der Erzbischof seit Montag aufgebahrt war. Die letzte Ehre erwiesen dem Verstorbenen die gesamte politische und militärische Führung Griechenlands sowie die Führer der orthodoxen Kirchen aus aller Welt; allen voran der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäos. Anwesend waren auch viele hochrangige Vertreter anderer Glaubensbekenntnisse.
Trauerreden hielten der Ökumenische Patriarch Bartholomäos, der Minister für Bildung und Religion, Evripidis Stylianidis, Parlamentspräsident Dimitiris Sioufas sowie Athens Bürgermeister Nikitas Kaklamanis.
Der Ökumenische Partriarch Bartholomäos stellte fest, dass der Tod Schmerz und tiefe Trauer hervorrufe. Er verwies darauf, dass Christodoulos einen tapferen Kampf gegen seine Krankheit geführt habe. Das habe „das gesamte Griechentum tief bewegt". 
Parlamentspräsident Dimitris Sioufas verwies darauf, dass sich zum letzten Abschied des Verstorbenen Erzbischofs das griechische Volk, das ökumenische Griechentum, die Orthodoxie und die christliche Welt zu diesem traurigen Ereignis eingefunden haben.
Der Minister für Bildung und Religion, Evripidis Stylianidis stellte fest, dass der Führer der Kirche von Griechenland durch seinen Tod die Herzen aller mit tiefer Trauer erfüllt habe. Man habe einen großen geistigen Führer verloren, eine Persönlichkeit mit großer Ausstrahlung, die mit ihrem Wort und ihrem Werk unauslöschbare Spuren im öffentlichen Leben des Landes hinterlassen habe.
Athens Bürgermeister Nikitas Kaklamanis würdigte u.a. den sozialen Beitrag, den der Erzbischof geleistet habe. Er bezog sich dabei auf die gezeigte Unterstützung für Drogensüchtige, für misshandelte Frauen oder für Immigranten.
Nach der Liturgie in der Metropolis-Kirche, die gegen 12.00 Uhr beendet wurde, begann der Leichenzug in Richtung des Ersten Athener Friedhofes. Aufgebahrt wurde der Leichnam des Verstorbenen deshalb – wie es die Zeremonie für ein Staatsbegräbnis vorschreibt – auf einer Lafette des Militärs. Vom Lykabettos-Hügel im Zentrum Athens wurden im Abstand von jeweils zehn Sekunden 21 Böllerschüsse abgefeuert.
Der Trauerzug bewegt sich von der Metropolis-Kirche über den Syntagma-Platz über die Amalias-Avenue bis zum Ersten Friedhof der griechischen Hauptstadt. Tausende Gläubige haben sich an den Rändern der Straßen versammelt, um dem Erzbischof ein letztes Adieu zu sagen. Wie es der Brauch will, wurden dabei unzählige Blumen geworfen.

(Griechenland Zeitung/jh)

 

 

Erdbeben in Griechenland am 5.Jan. 2008

Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert weite Teile Griechenlands

Athen - Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat am Morgen weite Teile Griechenlands erschüttert. Das Epizentrum lag nördlich von Sparta nahe der Kleinstadt Leonidion auf der Halbinsel Peloponnes, wie das Seismologische Institut in Athen mitteilte.

Der Erdstoss wurde in fast allen Regionen des Landes registriert, zahlreiche Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen. Nach ersten Angaben der Behörden gab es jedoch keine Toten oder Verletzten. Allerdings brach Panik aus. Viele Menschen rannten in Panik auf die Strassen.

Das Beben wurde gegen 7.15 Uhr Ortszeit registriert. "Diesmal hatten wir Glück. Das Zentrum des Bebens lag in grosser Tiefe. Etwa 70 Kilometer tief", sagte ein Seismologe im griechischen Fernsehen.


SDA-ATS

 

 

 

 

 

letzte Aktualisierung 15.Juli 2008